Feldzeichen des Reichsaufgebotes

Jenseits der Kennzeichnung, die für die einzelnen Stadtaufgebote in Form von Kleidung in bestimmten Farbkombinationen, Kreuz-oder Sparrenaufnähern nachweisbar sind, wird ab diesem Jahr das von Friedrich III. 1475 vor dem Abmarsch aus Köln gen Neuss festgelegte Kennzeichen der Reichsaufgebotstruppen aufgegriffen, Zitat aus „Neuss. Burgund und das Reich“ von Joseph Lange, Wilhelm Treue, Helmut Gilliam:

Zum Abschluss dieser Truppenschau [in Köln] liess der Kaiser zum Zeichen des Felszugsbeginns das St. Georgsbanner, das weisse Banner mit dem roten Kreuz hissen, und jeder Streiter musste ein weisses Schildchen mit einem roten Kreuz darin als des Kaisers und des Reiches Feldzeichen anlegen, damit der Freund vom Feind zu unterschieden war

Die Form ist ein kleines weisses Schild nicht festgelegter Größe (10-12cm sind ein guter Richtwert) mit einem roten Kreuz. Gefertigt sein kann es aus allen Materialen, die zur Verfügung standen: Wolle, Leinen, Seide, Barchent, Damast etc.
Angebracht werden kann es auf allen getragenen Textilien wie Schecke/Rock, Wams, Gugel, Textilpanzer etc.

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